schnarchprobleme

Was man über die Schnarchschiene wissen sollte

Eine Schnarchschiene wird ebenso als Unterkieferprotrusionsschiene bezeichnet. Sie kommt gegen das Schnarchen zum Einsatz, vor allem dann, wenn in erster Linie die nervigen Geräusche in der Rückenlage vorkommen. Hier ist von dem sogenannten Zungengrundschnarchen die Rede. In dem folgenden Beitragen wird die Grundidee der Unterkieferprotrusionsschiene erläutert.

schnarchschiene

Grundidee der Antischnarchschiene

Das Schnarchen kann ein paar Ursachen haben. Eines, dass am meisten auftritt, ist das Zurücksinken der entsprechenden Zunge in den Rachenraum. Dort engt die Zunge die Atemwege ein. Es kommt an den Engstellen zu Gewebevibrationen und Luftverwirbelungen, welche das Schnarchgeräusch auslösen. Dieses Zungengrundschnarchen tritt oft bei den Personen auf, deren Zunge sehr groß ist, oder bei welchen diese an ihrem angestammten Platz in dem Unterkieferbogen nicht ausreichend Platz findet. Sie ragt dann nämlich in den Rachenraum weit nach hinten. Das ist unter anderem der Fall, wenn unter der Zunge beispielsweise durch Zungentonsillen das Gewebe vergrößert ist. Ein anderer Auslöser ist, dass im Schlaf der Zungenmuskel einfach besonders stark erschlafft und er aus diesem Grund in den Rachen weiter nach hinten sinken kann. Hier kann die Idee der Schnarchschiene ansetzen. Diese versetzt den Unterkiefer in eine leichte Spannung. So zieht sie ihn nach vorne. Aufgrund dessen werden ebenso das Gewebe und die Zungenmuskeln im Unterkieferbereich etwas unter Zug gesetzt. Sie können ebenso im völlig erschlafften Zustand keinesfalls mehr so weit in den Rachen nach hinten sinken. Damit bleiben die Atemwege frei. Das hat zur Folge, dass das Schnarchgeräusch ausbleibt.

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